Bruel & Kjaer 2625
Bei der Messung von Vibrationen mit einem Beschleunigungsaufnehmer ist es notwendig, zwischen diesem und dem Messverstärker einen Vorverstärker einzufügen. Der Vorverstärker wird aus zwei Gründen in den Messkreis eingefügt: 1) um das relativ schwache Ausgangssignal des Beschleunigungsaufnehmers zu verstärken und 2) um die hohe Ausgangsimpedanz des Beschleunigungsaufnehmers in einen niedrigeren Wert umzuwandeln. Das Signal des piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmers erscheint als Spannung an einer kapazitiven Impedanz. Diese Ladung ist proportional zu der Beschleunigung, der der Beschleunigungsaufnehmer ausgesetzt ist. Da die kapazitive Ausgangsimpedanz des Beschleunigungsaufnehmers sehr hoch ist, muss der zugehörige Verstärker eine spezielle Ausführung mit hoher Eingangsimpedanz haben. Dies ist erforderlich, um eine Belastung des Beschleunigungsaufnehmers zu vermeiden und dadurch eine verringerte Empfindlichkeit sowie eine Begrenzung am unteren Ende des Frequenzbereichs zu verhindern. Die B & K Vorverstärker sind nach zwei verschiedenen Verstärkerprinzipien ausgelegt: 1) der Spannungs-Vorverstärker und 2) der Ladungsverstärker. Das Ausgangssignal des Spannungs-Vorverstärkers ist direkt proportional zur Eingangsspannung, während das Ausgangssignal des Ladungsverstärkers proportional zur Eingangsladung ist. Beschleunigungsaufnehmer-Vorverstärker
Artikel-Varianten:
-
Bruel & Kjaer 2625
Beratungs-Hotline
Unser Team steht Ihnen mit fachkundiger Beratung gerne zur Seite:
Messgeräte-Vermietung
Leihen Sie Messgeräte der neuesten Generation zu günstigen Konditionen.